storyplanning blog

back to the roots of pr and how to plan a good story

Schweinegeschichte

Posted on | August 12, 2009 | No Comments

Ausnahmsweise muss an dieser Stelle auch mal eine Weber Shandwick-Story gelobt werden. Die “pigs are worth it”-Kampagne von WS UK hat nicht ganz zu unrecht einen der ersten Cannes PR-Löwen mitgenommen: tolle Dramaturgie mit veritablem Crescendo, toll abgestimmtes Zusammenspiel unterschiedlicher Erzählstränge und mit “Stand by your ham” eine echte virale Hymne. Mehr dazu gibt es in der neuesten Ausgabe von 33,3, Weber Shandwick Europe’s Plattform fürs Weiterdenken.

 

 

 

Love Story: Sagami Original 0,02

Posted on | August 10, 2009 | No Comments

Ein wunderschönes Beispiel für gelungenes Storyplanning ist die reichlich ausgezeichnete Sagami Original Kampagne für das dünnste Kondom der Welt. Dieser sehr hübsche Film fasst eine einmonatige Reise eines Paares zueinander in Zeitraffer zusammen, begleitet von einer fein arrangierten Kommunikationskampagne inkl. Live Streams, Blogs, Männer vs. Frauen uvm., die aus den beiden schnell japanische Berühmtheiten machte. In brillianter Erzählkunst blieb die Absendermarke und damit die Resolution des Plots bis zum Ende geheim und die Spannung fesselte die Öffentlichkeit. Ein weiterer Beleg für unsere These: Marken müssen unterhalten können - und am besten mit fantastischen Geschichten.

tell it like it is

Posted on | Juni 15, 2009 | No Comments

single speed und fixed gear bikes erfreuen sich seit einiger Zeit stark wachsender (weltweiter) Beliebtheit. Eine klar definierte Community gewinnt damit mehr und mehr an Aufmerksamkeit. Die Ergebnisse sind auf Flickr, VimeoTwitter zu bestaunen. Von der Bahn in die Stadt - aus einem Tribe wird ein Trend. Geschichte um Geschichte wird neu geschrieben, um Legenden und Simplizität des gemeinsamen Hobbies zu pflegen. Alles dreht sich um zwei Räder … mal mit und mal ohne Bremsen.

fixed city | Trailer [subtitled] von fixed city auf Vimeo.

Man geht nicht einfach in den Laden und kauft ein solches FAHR-Rad, sondern es bietet sich einem an, wird empfohlen oder man kennt jemanden, der selber eines hat und zum Probefahren einlädt. Word-of-Mouth eben im natürlichsten Umfeld. Woher kommt hier die Begeisterung der Mundpropaganda und was können Marken davon lernen?

Erstens: Es ist die gute Erfahrung, die man macht.

Zweitens: Eine vertraute Beziehung zur Peer-Group.

Drittens: Es ist eine purple cow (nach Seth Godin).

Klar, dass alle drei Faktoren für sich betrachtet noch keine Geschichte per se ausmachen. Die Geschichte verbirgt sich vielmehr im Produkt (dem Unternehmen) selbst. Produkte (Unternehmen) mit viel guter Mundpropaganda basieren oft auf einem einfachen, inspirierenden Zweck und klar definierten Werten. Oft haben sie über Jahre eine Kultur etabliert, so dass sich jeder Mitarbeiter (Kunde) dem Produkt (dem Unternehmen) in höchstem Maße verpflichtet fühlt. Und sie haben verstanden, dass sie als sogenannte purpose driven brands den Entscheidungsprozess ihrer Anhänger (Kunden) signifikant vereinfachen während das Produkt (das Unternehmen) auf lange Sicht für seine Fans inspirierend bleibt. Und an single speed und fixed gear bikes kann man mindestens genauso lange rumschrauben wie an Marken. LESS IS MORE! 

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